Profile

Rhein und Musik So 19. September 2010
Brendel-Quartett So 26. September 2010
Ensemblemusik des Barock So 10. Oktober 2010
Die vier Elemente . Teil 4: „Vom Wasser haben wir’s gelernt“ So 14. November 2010
The Sound of the Trumpet So 19. Dezember 2010
Trio-Matinee So 13. Februar 2011
Kammermusik des Impressionismus So 29. Mai 2011
Orchester-Akademie: Concerti da camera So 12. Juni 2011

Rhein und Musik

1. Profile-Konzert

August Bungert
Klavierquartett Es-Dur op. 18, 1. Satz
Engelbert Humperdinck
Liederzyklus „Junge Lieder“ 
Felix Mendelssohn Bartholdy
Ausgewählte Lieder  
Robert Schumann
Klavierquintett Es-Dur op. 44

Tina Scherer Sopran
Melanie Geldsetzer Klavier
Nadine Sahebdel Violine
Florian Geldsetzer Violine
Judith Bach Viola
Friedmann Dressler Violoncello und Moderation

So 19. September 2010, 18.00 Uhr
Mercatorhalle, Kleiner Saal

„Rhein und Musik“
In ungezählten Liedern wird Deutschlands rebenreichster Fluss besungen. Viele Komponisten haben sich an seinen Ufern aufgehalten oder gar niedergelassen. Der fast völlig vergessene August Bungert stammte aus Mülheim an der Ruhr und lebte später im mittelrheinischen Leutesdorf, wo noch heute seine Villa zu bewundern ist. Felix Mendelssohn Bartholdy weilte oft und gern auf dem Weingut seines Onkels in Horchheim, heute ein Stadtteil von Koblenz. Nur wenige Kilometer stromaufwärts liegt die Stadt Boppard, deren berühmtester Einwohner Engelbert Humperdinck war. Robert Schumanns Verhältnis zum Rhein war eher unglücklich – was ihn dennoch nicht hinderte, in Düsseldorf einige seiner schönsten Werke zu schaffen.Im

Eintrittspreis von 22 Euro sind drei Gläser Wein und ein kleiner Imbiß enthalten.

In Zusammenarbeit mit der Wein-Villa


Brendel-Quartett

2. Profile-Konzert

Friedmann Dreßler
Fagottquartett
Giacomo Puccini

Crisantemi
Paul Hindemith

„Minimax“, Repertorium für Militärmusik
Hans Werner Henze
Neue Volkslieder und Hirtenweisen
für Fagott, Gitarre und Streichtrio
Texte von Ingeborg Bachmann

Brendel-Quartett:
Christiane Schwarz
Violine
Birgit Schnepper Violine
Peter Horejsi Viola
Kerstin Hytrek Violoncello
László Kerekes Fagott
N.N. Gitarre
N.N. Sprecher

So 26. September 2010, 11.00 Uhr
Theater Duisburg, Opernfoyer

Strawinsky und Schönberg waren die beiden großen Antipoden in der Musik des 20. Jahrhunderts. Sie haben sich freilich nie so leidenschaftlich bekriegt, wie es ihre Nachfolger und selbst ernannten Chefideologen taten. Hans Werner Henze hat sich gegen diese Lagerbildung stets gewehrt. In seinem umfangreichen Werk hat Strawinskys luzider Klassizismus deutliche Spuren hinterlassen; zugleich hat sich Henze aber auch Schönbergs Reihentechnik auf eine sehr persönliche Weise angeeignet. Daneben war er einer der wenigen deutschen Komponisten, die sich nach 1945 zum Einfluss Paul Hindemiths bekannten.  Ingeborg Bachmann, eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen und Prosa-schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts, war seit 1952 enge Vertraute Henzes. Der reiche Briefwechsel zwischen ihr und dem Komponisten ist ein einzigartiges Zeugnis künstlerischen Austauschs und einer bedingungslosen Freundschaft.

Eine Koproduktion mit der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 für „Das Henze-Projekt. Neue Musik für eine Metropole“

Ensemblemusik des Barock

3. Profile-Konzert

Antonio Vivaldi
Concerto für Streicher d-Moll 
Henry Purcell
Suite aus „King Arthur“
Georg Muffat
Concerto Grosso g-Moll aus „Armonico Tributo“ 
Georg Friedrich Händel
Sinfonia B-Dur  
Henry Purcell
Pavane 
Johann Sebastian Bach
Konzert für Cembalo und Streicher A-Dur BWV 1055

Tonio Schibel Violine
Anke Vogelsänger Violine
Nadine Sahebdel Violine
Pauline Nobes Violine
Mathias Feger Viola
Ralf Waldner Viola
Friedemann Pardall Violoncello
Francesco Savignao Kontrabass
Ralf Waldner Cembalo

So 10. Oktober 2010, 11.00 Uhr
Theater Duisburg, Opernfoyer

Die Mitglieder des Barockensembles erfreuen die Gaumen der Konzertgäste mit kleinen Souvenirs aus Montepulciano!

Im Juni 2010 leiten Mitglieder der Duisburger Philharmoniker einen Barock-Workshop im Rahmen der Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Montepulciano.


Die vier Elemente . Teil 4: „Vom Wasser haben wir’s gelernt“

4. Profile-Konzert

Werke von
Johannes Brahms, Hanns Eisler, Philippe Gaubert, Carl Reinecke, Franz Schubert und Robert Schumann
Gedichte und Prosa von
Johann Wolfgang von Goethe, Homer, Joseph von Eichendorff, Ingeborg Bachmann, Hilde Domin und Rainer Maria Rilke

Bernd Kuschmann Rezitation
Anette Seiltgen Sopran
Melanie Geldsetzer Klavier
Stephan Dreizehnter Flöte
Jens Thoben Klarinette
Tonio Schibel Violine
Martina Sebald Violine
Sophia Reuters Viola
Anja Schröder Cello und Konzeption
Monika Buschey Konzeption

So 14. November 2010, 11.00 Uhr
Theater Duisburg, Opernfoyer

Wasser ist ein Lebenselement. Es sprüht, tropft, braust, schlägt Wellen, bildet Muster im Sand, tränkt die Böden, tritt über die Ufer, umschlingt alles Land in gewaltiger Umarmung. Wer sich fühlt wie ein Fisch im Wasser, dem geht es gut. Okeanos, Herrscher über alle Meere, Quellen, Seen und Flüsse, ist der älteste unter den Titanen. Die Wassergeister späterer Epochen folgen ihm nach und stehen wie er in enger Beziehung zum Totenreich:  So ist es auch ein Fluss, der Styx, der in der griechischen Mythologie die Welt der Lebenden und der Toten verbindet. Das Wasser hat Dichter und Denker, Maler und Komponisten von je her inspiriert – und dabei ging ihnen die Arbeit natürlich immer besonders flüssig von der Hand.

Einzelkarten 11,00 €, ermäßigt 6,50 €

The Sound of the Trumpet

5. Profile-Konzert

Werke von
Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann,  Alessandro Scarlatti und Jan Dismas Zelenka

Anke Krabbe Sopran
Concertino Piccolino:
Roger Zacks
Trompete
Florian Geldsetzer Violine
Johannes Heidt Violine
Catherine Ingenhoff Viola
Wolfgang Schindler Violoncello
Christof Weinig Kontrabass
Melanie Geldsetzer Cembalo

So 19. Dezember 2010, 11.00 Uhr
Theater Duisburg, Opernfoyer

Es ist schon fast eine Tradition: Nach den ausverkauften Konzerten in den beiden vergangenen Jahren wird das 2008 gegründete Kammerensemble „Concertino Piccolino“ auch in diesem Jahr sein Publikum wieder auf eine spannende musikalische Reise mitnehmen. „The Sound of the Trumpet“ – das ist blitzblanker Trompetensound, hinreißend virtuos und mit butterweich schmelzenden Kantilenen. Dafür garantiert Roger Zacks, Solotrompeter der Duisburger Philharmoniker, gemeinsam mit seinen Orchester-Kollegen. Dass der Musiker aus Detroit nicht nur ein Meister seines Fachs ist, sondern auch ein charmanter und humorvoller Moderator, davon konnten sich die Duisburger Musikfreunde schon mehrfach überzeugen.


Trio-Matinee

6. Profile-Konzert

Sergej Rachmaninow
Trio Élégiaque g-Moll
Felix Mendelssohn Bartholdy
Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 49 
Johannes Brahms
Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8

Johannes Heidt Violine
Robert Kruzlics Violoncello
Ville Enkelmann Klavier

So 13. Februar 2011, 11.00 Uhr
Theater Duisburg, Opernfoyer

Sergej Rachmaninow ist eher als Komponist hochvirtuoser Klavierwerke bekannt geworden denn als Gestalter eines subtilen kammermusikalischen Liniengeflechts. Tatsächlich ist auch im „Trio élégiaque“ des 18jährigen Komponisten der Klaviersatz besonders üppig und dekorativ ausgefallen – ohne dass sich die Kollegen freilich über mangelnde Beschäftigung beklagen könnten. Felix Mendelssohn Bartholdy und Johannes Brahms kommen gleichfalls mit ihren Debütwerken im Trio-Genre zu Wort. Aber während Mendelssohns melodiöses und kontrapunktisch gewandtes Werk sogleich in genialer Vollendung auf die Welt kam, hat Brahms sein erstes Trio im Alter noch einmal entscheidend revidiert. Diese deutlich geraffte und formal konzentrierte Zweitfassung erklingt auch beim Profile-Konzert.

Einzelkarten 11,00 €, ermäßigt 6,50 €

Kammermusik des Impressionismus

7. Profile-Konzert

Werke von
Maurice Ravel, Claude Debussy, Gabriel Pierné und Albert Roussel

Stefan Boots Flöte
Verena Plettner Harfe
Martina Sebald Violine
Sophia Reuter Viola
Friedemann Pardall Violoncello

So 29. Mai 2011, 11.00 Uhr
Theater Duisburg, Opernfoyer

In der deutschen Kammermusik spielen Flöte und Harfe kaum eine Rolle; in der französischen sind sie unverzichtbar. Gerade die Meister des Impressionismus nutzen die luftige Eleganz und schwebende Leichtigkeit dieser Instrumente, um sich in die versunkene Welt einer idealen, arkadischen Antike zurück zu träumen.

Orchester-Akademie: Concerti da camera

8. Profile-Konzert

Georg Philipp Telemann
Concerto C-dur TWV 40:203
Concerto G-dur TWV 40:201
Concerto A-Dur TWV 52:A1
Concerto B-dur TWV 44:43
Divertimento B-dur TWV 50:23  
Septett e-moll TWV 50:4

Teilnehmer des Barock-Workshops mit Reinhard Goebel

So 12. Juni 2011, 11.00 Uhr
Theater Duisburg, Opernfoyer

Reinhard Goebel hat sich als Geiger und Ensembleleiter immer wieder mit Georg Philipp Telemann befasst und die schier unüberschaubare Flut seines Gesamtwerks mit kundiger Hand vorsortiert. Schon in den 70er Jahren, als Telemann allenfalls für eine Handvoll Musikwissenschaftler von Interesse war, hat Goebel mit seinem Ensemble „Musica Antiqua Köln“ die Werke des Hamburger Musikdirektors in Maßstab setzenden Interpretationen aufgeführt und eingespielt. Für seine Verdienste erhielt er 2002 den Telemann-Preis der Stadt Magdeburg. Flankierend zum Programm des 11. Philharmonischen Konzerts erarbeitet Reinhard Goebel in einem Barock-Workshop kleiner besetzte Kammerkonzerte des Komponisten – natürlich nach den Prinzipien der „historischen Aufführungspraxis“, die er seit Jahrzehnten mit Leidenschaft und Kompetenz vertritt.

Einzelkarten 11,00 €, ermäßigt 6,50 €

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