Hagen Quartett
3. Kammerkonzert
Ludwig van Beethoven
Streichquartett D-Dur op. 18/3
Streichquartett A-Dur op. 18/5
Streichquartett Es-Dur op. 127
Hagen Quartett:
Lukas Hagen Violine
Rainer Schmidt Violine
Veronika Hagen Viola
Clemens Hagen Violoncello
So 18. November 2012, 19.00 Uhr
Theater am Marientor
Einzelkarten 10,00 / 17,00 / 22,00 €,
ermäßigt 5,50 / 9,00 / 11,50 €
Jahre lang müssen junge Streichquartette an Intonation, Timbre und Balance feilen, bevor sie sich ins gnadenlose Licht der Öffentlichkeit wagen können. Die Mitglieder des Hagen Quartetts haben diese Probleme bereits im Kindesalter beim häuslichen Musizieren gelöst.
Schon in den siebziger Jahren räumten die „Hagen-Kinder“ beim Wettbewerb Jugend musiziert kräftig ab. 1981 lud Gidon Kremer die drei Geschwister einer Salzburger Musiker-Familie samt Violin-Kollegen Rainer Schmidt zum renommierten Kammermusik-Festival in Lockenhaus ein. Es war die Geburtsstunde des Hagen Quartetts, das seitdem einen festen Platz in der internationalen Kammermusikszene hat.
In den vergangenen drei Jahrzehnten hat das Hagen Quartett einen Klang geformt, den man sofort erkennt: hochgespannt, gestisch, suggestiv. Es ist die angemessene Klangsprache für die Streichquartette Ludwig van Beethovens, die das Hagen Quartett bereits in Maßstab setzenden Einspielungen bei der Deutschen Grammophon vorgelegt hat. Mit den 1801 veröffentlichten Quartetten op. 18 stieß der junge Komponist die Tür in ein neues Zeitalter auf; mit den späten Quartetten der Jahre 1822 bis 1826 drang Beethoven in eine faszinierende, hermetisch geschlossene Klangwelt vor, die dem Hörer noch heute Rätsel aufgibt.




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