pk02-20122013-dasLiedVonDerGlock

Das Lied von der Glocke

2. Philharmonisches Konzert

Christoph Spering Dirigent
Eva Mei Sopran
Ingeborg Danz Alt
Corby Welch Tenor
Yorck Felix Speer Bass
Marcus Strümpe Orgel
philharmonischer chor duisburg
Chorus Musicus Köln

Max Bruch
„Das Lied von der Glocke“ für Soli, Chor, Orchester und Orgel op. 45

Mi 17. / Do 18. Oktober 2012, 20.00 Uhr
Theater am Marientor

Einzelkarten 9,00 / 15,00 / 19,00 / 25,00 / 30,00 / 36,00 €, ermäßigt 5,00 / 8,00 / 10,00 / 13,00 / 15,50 / 18,50 €

Folgt man den Statistiken des Musikbetriebs, dann entsteht leicht der Eindruck, Max Bruch sei nur auf die Welt gekommen, um sein berühmtes Violinkonzert Nr. 1 in g-Moll zu komponieren. Schon zu Lebzeiten des Komponisten hat dieser Geniestreich Bruchs übrige Werke in den Hintergrund gedrängt – keineswegs zur Freude ihres Schöpfers, der den Weltruhm lieber auf all seine Kinder verteilt gesehen hätte. Auch in den Philharmonischen Konzerten dieser Saison ist der ewige Bestseller vertreten, aber mit dem „Lied von der Glocke“ steht ihm hier ein selten aufgeführtes Oratorium für Soli, Chor und Orchester gegenüber. Max Bruch hat eine stattliche Zahl solcher Chorwerke nach biblischen oder mythologischen Stoffen komponiert, die sehr zu Unrecht mit der Musikfest-Tradition des 19. Jahrhunderts untergegangen sind.

Christoph Spering ist seit fast 30 Jahren als Kantor in Bruchs Vaterstadt Köln tätig. Daneben hat er sich als entdeckungsfreudiger und stilbewusster Experte der historischen Aufführungspraxis international einen Namen gemacht. Mit großer Leidenschaft geht er in der Chortradition des 19. Jahrhunderts auf Spurensuche, weckt vergessene Werke zu neuem Leben und schreibt damit zugleich auch Mentalitätsgeschichte: Schließlich wurden in dieser Epoche die Strukturen unseres modernen Musiklebens geschaffen – und damit die Basis dafür, wie wir heute Musik hören und verstehen.

„Das Lied von der Glocke“, 1878 auf Schillers unsterbliche Ballade komponiert, besticht vor allem durch seine großartigen Chortableaux, für die sich der philharmonische chor duisburg und Christoph Sperings Chorus Musicus Köln zu einem machtvollen Klangkörper verbinden. Exquisit besetzt sind auch die Solopartien, bei denen es dem Komponisten gelungen ist, aus dem epischen Fluss der Ballade individuelle musikalische Charaktere zu schälen.

Christoph Spering Dirigent Foto: Emil Zander

Christoph Spering Dirigent
Foto: Emil Zander

Chorus Musicus Köln Foto: Emil Zander

Chorus Musicus Köln
Foto: Emil Zander

Mit freundlicher Unterstützung von Altana

Unsere Sponsoren

Sponsoren der Duisburger Philharmoniker
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalenklasse.klassik, die Education-Abteilung der Duisburger Philharmoniker

Aktuelles

Alle Artikel anzeigen >>

Social Media

Die Duisburger Philharmoniker in 75 Sekunden
Deutsche Oper am Rhein Theater Duisburg
61 Abfragen in 0,800 Sekunden.