Musik für König Salomo
Karten Mi >>Karten Do >>5. Philharmonisches Konzert
Shi-Yeon Sung Dirigentin
Fulbert Slenczka Violoncello
Maurice Ravel
„Ma mère l’oye”
Ernest Bloch
„Schelomo“
Hebräische Rhapsodie für Violoncello und Orchester
Georg Friedrich Händel
„Einzug der Königin von Saba“ aus dem Oratorium „Solomon“ HWV 67
Sergej Prokofjew
Sinfonie Nr. 5 B-Dur op. 100
Mi 18. / Do 19. Januar 2012, 20.00 Uhr
Philharmonie Mercatorhalle
Einzelkarten 9,00 / 15,00 / 19,00 / 25,00 / 30,00 / 36,00 €,
ermäßigt 5,00 / 8,00 / 10,00 / 13,00 / 15,50 / 18,50 €
2006 gewann Shi-Yeon Sung als erste Frau den „Internationalen Dirigentenwettbewerb Sir Georg Solti“, eine der bedeutendsten Auszeichnungen für junge Kapellmeister. Dann kam der Ruf aus den USA: James Levine war auf die hochbegabte junge Koreanerin aufmerksam geworden und holte sie als Assistentin ans Boston Symphony Orchestra. Besser kann eine Dirigentenkarriere eigentlich nicht anlaufen. Und Shi-Yeon Sung hat die Möglichkeiten genutzt, die sich ihr boten. Sie arbeitete mit namhaften Orchestern wie den Symphonikern von Nürnberg und Brandenburg, sie sammelte wichtige Theatererfahrungen an den Opernhäusern von Rostock, Koblenz und Potsdam. Trotz markanter Gegenbeispiele ist es auch heute für eine junge Frau noch nicht leicht, als Dirigentin Fuß zu fassen – aber Shi-Yeon Sung hat Talent, Mut und Leidenschaft genug, sich durch Widerstände nicht beirren zu lassen.
Im Zentrum ihres Duisburger Debüt-Programms stehen zwei höchst gegensätzliche Werke, die beide dem biblischen König Salomo gewidmet sind. Händels federnd beschwingtem „Einzug der Königin von Saba“ geht die „Schelomo“-Rhapsodie des schweizerisch-amerikanischen Komponisten Ernest Bloch voran. Den hochexpressiven Solopart gestaltet Fulbert Slenczka, Solocellist der Duisburger Philharmoniker. Er stammt aus Heidelberg, studierte in Köln, Essen und Detmold und ging dann zum legendären Janos Starker nach Bloomington. Neben seiner Orchestertätigkeit ist er ein gefragter Solist und Kammermusiker. Mit Maurice Ravels Suite „Ma mère l’oye“ („Mutter Gans“) hat Shi-Yeon Sung eine hochpoetische, in orchestrale Seide gekleidete Reminiszenz an die kindliche Märchenwelt an den Anfang gestellt. Sergej Prokofjews fünfte Sinfonie vereint am Ende noch einmal alle Kräfte des Orchesters in einem furiosen, blechgepanzerten Finale.

Shi-Yeon Sung Dirigentin

Fulbert Slenczka Violoncello



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